Begegnungen der besonderen Art: Die geilen Böcke

Bei Lotta-Filipa gibt es nichts zu holen; Lust hat sie darauf jedenfalls nicht. Freilich sind Rüden halt auch nur Männer. Nicht alle ficht das an, dass Hundi Null Bock hat.

attraktiv ... © GvP
attraktiv … © GvP

Als Halterin, die ihren Hund für den Bemerkenswertesten der Welt hält, kann ich das durchaus nachvollziehen, dass man was von ihr will. Nicht abstreiten lässt sich, dass Lotta-Filipa einen gewissen Sexappeal hat. Sie sieht fesch aus. Fürderhin trägt sie hinten eine auffällige Blesse, die auch bei Dunkelheit und aus weiter Ferne reizvoll ist. Und da sie sich zudem prima darauf versteht, mit dem Popo keck zu wackeln, ist das kaum verwunderlich, dass rollige Kerle Hundi wie Motten das Licht umkreisen. Sie baggern, buhlen, winseln sogar. Mancher kann bei ihrem Anblick nicht anders, als den Dicken zu markieren.

Auf ihre Kosten kommen die buhlenden Böcke, die Hundi an die Wäsche wollen, freilich nicht. Lotta-Filipa liebt es, mit ihresgleichen zu spielen, zu tollen, zu raufen und zu rennen. Das hingegen, was die rolligen Rüden im Sinn haben, das mag sie nicht. Zwar lässt sie sich, höflich wie sie nun einmal ist, der Form halber hinten kurz beschnüffeln. Sollte der Kerl mehr wollen, setzt sie sich demonstrativ auf den Popo. In dieser Stellung verharrt sie so lange, bis ihm dämmert, dass er bei ihr keinen Stich macht. Und sollte er jener Spezies angehören, denen die Lust das Hirn komplett vernebelt hat, dann kann sie auch zur Furie werden. Zähnefletschend auf Kampf gebürstet. Lotta-Filipa würde es mit jedem noch so starken Bullen aufnehmen, der ihr an den Hintern will.

eine Furie © Sabine Münch
die Furie © Sabine Münch

Vor einigen Tagen stand ein Kampf kurz bevor. Ein begriffsstutziger Rüde von mächtiger Statur ließ sich nicht abschrecken. Er wollte auf Teufel komm raus hinten ran. Aus Angst um meine kleine Megäre ging ich dazwischen. Gottlob war der Halter scheinbar heller in der Birne als sein testosterongeschwängerter Hund und schnell zur Stelle. Nachdem er seinen liebestollen Rüden zur Räson gebracht hatte, wandte er sich triumphierend-grinsend an mich: „Manche Kerle begreifen das halt nicht, dass das Mädel nicht will.“

Nachdem Hund und Halter die Kurve gekriegt hatten, verblieb mir ein schaler Geschmack.

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2 Gedanken zu “Begegnungen der besonderen Art: Die geilen Böcke

  1. Oooooh Lotta-Filipa… das ist schon so ein Kreuz mit den Kerlen. Wenn man nicht will, ist man immer gleich eine Rühr-Mich-Nicht-An oder ne Zicke, aber wenn man sie ran lässt, dann ist es auch nicht recht (vor allem Frauli nicht). Naja, ich zeig da sehr schnell Zähne. Rennen ja, spielen ja, auch mal raufen… aber mein Hinterteil gehört mir und da lass ich keinen ran! So ist das! Punkt! Und der Hintern wird verteidigt mit Zähnen, die man gar nicht hinter dem hübschen Schnäuzchen vermutet. 🙂
    In diesem Sinne, weiterhin fleißig attraktiv mit dem Popo wackeln und den Jungs den Kopf verdrehen. Wenn wir nicht wollen, dann müssen sie sich halt bremsen.

    Flauschige Umpfötelung
    Shiva Wuschelmädchen

  2. Tja, als attraktive Frau muss man sich ausreichend Strategien aneignen um sich die aufdringlichen Verehrer vom Leib zu halten! Auf seinen Ruf kann man dabei nun wirklich keine Rücksicht mehr nehmen.
    Liebe Grüße
    Lotta

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