Geh‘ doch in die Oberstadt…

Anders als die Rasenflächen, die direkt vor der Haustüre liegen, verdienen die begrünten Flächen im Dahlemer Erlenbusch tatsächlich diesen Namen. Nämlich den,  was im Berliner Grünanlagengesetz steht: „Geschützte Grünanlage“.

Hier nicht! © Sabine Münch
Hier nicht! © Sabine Münch

Hundi zieht es nebst Herrchen dort gerne hin. Der Weg ist kurz,  die Anlagen dehnen sich weit aus – und sie sind gepflegt! Sorge, dass Hundi dort allerlei zu fressen findet, was nicht in seinen Magen gehört,  braucht Herrchen im Erlenbusch nicht zu haben. Und anders als auf den stark frequentierten Rasenflächen direkt vorm Haus herrscht in Dahlem Gesetz und Ruhe. Was Herrchen, im Unterschied zu Lotta-Filipa, beim Gassigehen schätzt.  Begegnungen mit Haltern und deren Hunden  sind im Erlenbusch eher selten, weil die Hundehalter, die in Dahlem leben, in der Regel einen eigenen Garten haben, in dem ihr Hund sein Ding macht…

das "Tulpenschild" © Berliner Ordnungsamt
das „Tulpenschild“ © Berliner Ordnungsamt

Von unschätzbarem Wert ist, dass die Lakeien vom Berliner Ordnungsamt, nämlich jene, die Knöllchen an solche Halter verteilen, deren Hunde leinenlos in geschützten Grünanlagen herum laufen, dass die sich an den wenig frequentierten Orten, wie etwa im Dahlemer Erlenbusch, selten blicken lassen. Lohnt sich nicht! Geld in die Staatskasse fließt nämlich dort, wo sich das gemeine Volk in Ermangelung eines eigenen Gartens mitsamt Hunden im Freien tummelt…

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